Gymnasium Elmschenhagen

G8-Gymnasium der Landeshauptstadt Kiel im Schulzentrum Elmschenhagen

Erlebnisbericht Inzell 2012 - 8. Klasse

Die Busfahrt
Mit im Gepäck hatten wir ein Kissen, genug Essen und Trinken, etwas zum Musikhören und unser Handy. Wer schlafen wollte, saß idealerweise auf der Fensterseite, da man sich dort mit dem Kissen gegen das Fenster lehnen konnte. Die lange Fahrt von knapp 13 Stunden kam einem durch Schlafen viel kürzer vor. Und wenn man mal nicht schlafen konnte, bot es sich an, Musik zu hören. Falls man mal Heißhunger bakam, und Brot und das Naschie aufgegessen hatte, konnte man an einer Raststätte einen Burger bei Burger King kaufen. Zudem bestand etwa alle zwei Stunden die Möglichkeit, an Raststätten die Toiletten aufzusuchen. Nach langen Gesprächen mit Freunden, viel Musik und Schlaf kam man dann auch in Inzell an.

Die Unterbringung
Untergebracht wurden wir pro Klasse in zwei Holzhütten. Sie waren schlicht gehalten, aber dennoch gemütlich. Die Hütten bestanden aus einem Flur, woran zwei Toiletten-Räume angeschlossen waren, einem Aufenthalts-Raum, einem Badezimmer mit mehrere Waschbecken und Duschen und einem großen Schlafraum, in dem insgesamt sechs Stockbecken vorhanden waren.
Hier gab es außerdem genügend Platz für Koffer, Klamotten und Co.
Die Belüftung in diesem Raum war spärlich; es gab nur ein zu öffnendes Fenster und eine winzige Lüftungsluke. Licht kam aber trotzdem viel in die Hütte. Die anderen Räume waren ähnlich gut belichtet, aber besser belüftet. Der Wohnbereich war gut mit Tischen, Bänken und Stühlen ausgestattet, aber Sitzkissen wären wünschenswert gewesen.
Das Badezimmer bot viel Stauraum für Kosmetik usw., war allerdings für alle gleichzeitig zu klein.
Im Flur konnten wir unsere Schuhe gut verstauen.
Gegessen (und abends Fußball geguckt) haben wir in der nicht weit entfernten Mensa, die genügend Platz für alle Klassen bot. Auch Essen gab es reichlich, aber für seinen Getränke-Vorrat außerhalb der Essenszeiten musste man stets selbst aufkommen. Dies kann mit der Zeit ziemlich teuer werden (also genügend Taschengeld mitnehmen!).

Das Miteinander auf der Klassenfahrt
Uns ist aufgefallen, dass wir in der Schulzeit alle unseren eigenen Freundeskreis hatten, mit dem wir hauptsächlich zu tun hatten.  Auf der Klassenfahrt machte dann aber jeder etwas mit jedem und die Gruppen lösten sich weitestgehend auf. Der Grund dafür könnte sein, dass es in auf der Klassenfahrt oft regnete und wir deshalb oft gemeinsam mit der ganzen Klasse in den Hütten saßen und uns dort sehr gut verstanden. Sehr oft unternahmen wir auch etwas mit den Schülern aus den Parallelklassen, und wir verstanden uns auch gut mit den Schülern von den anderen Schulen, die ebenfalls ihre Klassenfahrt im Sportcamp Inzell verbrachten.

Unsere Aktivitäten

Am ersten Tag wollten wir eigentlich einen Ausflug zur Bäckeralm machen, aber dieser fiel leider ausgefallen, weil es zu sehr  geregnet hatte. An einem anderen  Tag fuhren wir mit dem Bus nach München und gingen dort zuerst in das Deutsche Museum. Nach einem knapp dreistündigen Aufenthalt hatten wir noch etwas Zeit, um uns in kleinen Gruppen die Münchener Innenstadt anzugucken.
Am Mittwoch  fuhren wir mit dem Bus über die österreichische Grenze nach Salzburg. Dort waren wir zuerst im ‘Haus der Natur‘, das ist eine Ausstellung, in der einem die verschiedenen Länder, Lebensweisen, etc. unserer Erde nähergebracht werden.
Danach wanderten wir noch zur Salzburg. Am Ende des Nachmittags hatten wir wieder etwas Zeit, uns in kleinen Gruppen in Salzburg umzusehen.
Außerdem führten wir eine Wanderung durch die Almbachklamm durch und fuhren mit einem Boot über den Königssee. Im Anschluss daran bot sich die Gelegenheit zu schwimmen.
An einem Abend wurde im Camp für alle Schüler ein Wettkampf in der Turnhalle veranstaltet, das  ‘Spiel ohne Grenzen‘. Dort mussten die Gruppen an verschiedenen Stationen Aufgaben bewältigen und so Punkte sammeln.

Um seine Freizeit zu gestalten, bot das Camp außerdem verschiedene Sportaktivitäten an, wie Bogenschießen, eine Fahrradtour und man konnte sich Schläger oder einen Ball ausleihen um Tennis, Fußball oder anderes zu spielen.

Die Fahrt hat sehr viel Spaß gemacht und wir wünschen Euch bei Eurer Inzellfahrt auch viel Spaß!


Klasse 8d (Schuljahr 2011/12)

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