Gymnasium Elmschenhagen

G8-Gymnasium der Landeshauptstadt Kiel im Schulzentrum Elmschenhagen

Gymnasium Elmschenhagen: "G 8 - gut gemacht!"

Seit Ende November 2013 gibt es aus dem Bildungsministerium einen Zehn-Punkte-Plan, der als Orientierungshilfe für Gymnasien gedacht ist, denen es noch an Ideen zur Umsetzung des G8-Fahrplans mangelt.

Zehn-Punkte-Plan zum Download

Was das Bildungsministerium im sechsten Jahr nach Einführung von G8 in Schleswig-Holstein an Tipps erarbeitet hat Was unser Gymnasium bereits von Beginn an des G8 – Modells tut
 1. Rhythmisierung der Unterrichtseinheiten
Essenz: Sinnvolle Konzentration auf wenige Fächer pro Tag Einführung des priorisierten Doppelstundenmodells. Dabei sind je nach Unterrichtsfach sinnvolle Notwendigkeiten berücksichtigt. Fremdsprachen beispielsweise sollen die Schüler häufiger in der Woche sprechen als es ein reines Doppelstundenmodell zuließe.

 2. Auf dem Weg zum Ganztag
Essenz: Jüngere Schüler (insbesondere Jahrgänge 5 & 6) sollen maximal einmal pro Woche nachmittags unterrichtet werden, um Freiraum für weitere Aktivitäten außerhalb der Schule zu gewährleisten.
Unsere Jahrgänge 5 und 6 müssen gar nicht noch nach der sechsten Stunde unterrichtet werden. Wir haben unsere Stundentafel entsprechend gestaltet. Selbstverständlich ist der Besuch von Arbeitsgemeinschaften auch für Schüler dieser Jahrgänge freiwillig möglich (offenes Ganztagsangebot).

 3. Mittagspause
Essenz: Mittagessen sollte angeboten werden.
Unser Gymnasium bietet bereits seit vielen Jahren (lange vor Einführung von G8) die Möglichkeit, in der Schule warm zu essen. Alle Schüler der Sek. I (Klassen 5 – 9) haben an den ‚langen’ Tagen (die es für die Jahrgänge 5 & 6 nicht zwingend gibt; vgl. Punkt 2) eine volle Schulstunde (45 min) als Mittagspause im Stundenplan ‚eingebaut’. Für die Oberstufe gelten aufgrund von eindeutigen Umfrage- und Abstimmungsergebnissen unter Schülern und Eltern zu diesem Thema andere Regelungen.

 4. Hausaufgaben
Essenz: Hausaufgaben sollten an den ‚langen’ Tagen nicht direkt zum nächsten Tag aufgegeben werden. Zudem ist die Einrichtung einer Hausaufgabenbetreuung wünschenswert.
Das Gymnasium Elmschenhagen bietet seit Jahren eine optionale Hausaufgabenbetreuung an. Das Absehen von Hausaufgaben an ‚langen’ Tagen zum nächsten Tag ist gängige Praxis in den Jahrgängen 5 und 6.

 5. Stundentafel
Essenz: Schulen sollen bei der Unterrichtsverteilung über die Jahrgänge die Möglichkeiten zur individuellen, standortspezifischen Schwerpunktsetzung nutzen.
Wir verhindern über die Gestaltung der Stundentafel seit Jahren ‚lange’ Tage in den Jahrgängen fünf und sechs. In der fünften Jahrgangsstufe gibt es keine höhere Stundenbelastung der Kinder als zu G9-Zeiten. Grundsätzlich endet der Unterricht auch für die höheren Jahrgänge spätestens um 14:45.

 6. Fachunterricht und Fachanforderungen
Essenz: Das Ministerium plant, bis zum Schuljahr 2016/17 für alle Fächer ‚klar definierte’ Fachanforderungen zu präsentieren.
Unsere Fachkonferenzen beschäftigen sich seit Jahren regelmäßig mit der Anpassung der veralteten Lehrpläne aus G9-Zeiten (die immer noch Gültigkeit haben) an die Anforderungen modernen, kompetenzorientierten G8-Unterrichts.

 7. Schulinterne Fachcurricula
Essenz: Schulen sollen schulinterne Stoffverteilungspläne erstellen.

Siehe Punkt 6.
 8. Intensivierungsstunden
Essenz: Schulen haben die Möglichkeit, in begrenztem Umfang Stunden in Klassen mit zwei Lehrern zu besetzen.
Unser Intensivierungsstundenmodell läuft seit seiner ministeriellen Einführung vor drei Jahren nach einem in Absprache mit den Fachschaften sorgfältig abgestimmten Modell. Dabei werden die Klassen geteilt und die jeweilige Fachkraft kann sich in ruhigerer Lernumgebung jedem Schüler zeitlich doppelt soviel widmen wie in den normalen Stunden. Selbstverständlich dienen diese Stunden der Wiederholung, Intensivierung und Übung bereits erarbeiteter Kompetenzen.

 9. Überprüfung der erworbenen Kompetenzen
Essenz: Das Ministerium hat in begrenztem Umfang die Möglichkeit gegeben, andere Formen der Leistungsmessung als Klassenarbeiten durchzuführen.
Alternative Formen der Leistungsmessung (Referate, mündliche Prüfungen, Präsentationen, auch in darstellerischer Form) ersetzen bei uns regelmäßig über viele Fächer hinweg im erlaubten Umfang Klassenarbeiten.

 10. Lernzeiten
Essenz: Schulen haben die Möglichkeit, verbindlich im Stundenplan verankerte ‚Lernzeiten’ einzuführen. Alternativ können ‚Lernwerkstätten’ am Nachmittag eingerichtet werden. Den Widerspruch zwischen der Forderung, den Schulalltag nicht zusätzlich auszudehnen, aber den Kindern die Möglichkeit zur weiteren Betätigung am Nachmittag anzubieten, können wir genauso wenig wie andere Schulen aufheben. Im Sinne der individuellen Förderung bieten wir die Hausaufgabenbetreuung, die Förderungsgruppe ‚Deutsch als Zweitsprache’, Enrichment als Schwerpunktschule sowie das Coaching-Projekt: Dort helfen Schüler und Schülerinnen der Oberstufe jüngeren Kindern mit Förderbedarf in verschiedenen Fächern.