Gymnasium Elmschenhagen

G8-Gymnasium der Landeshauptstadt Kiel im Schulzentrum Elmschenhagen

29.04.2019

Wir machen was – der Verantwortungstag 2019

Gemäß seinem Motto „Verantwortung leben" veranstaltet das Gymnasium Elmschenhagen jedes Jahr einen „Verantwortungstag". Am 3. April 2019 widmeten sich deshalb wieder alle Klassen auf ganz unterschiedliche Weise diesem Gedanken.
Was einzelne Klassen dabei erlebten, schildern sie im Folgenden:

5b: Verantwortlicher Umgang mit anderen und der Umwelt
Als erstes haben wir uns mit „Fertigmachern" beschäftigt. Das sind Worte und Taten, die einen fertig machen (mobben, auslachen usw.). Wir haben auch über die Folgen der Fertigmacher geredet. Nach einer kleinen Pause haben wir in Gruppen Aufgaben zum Thema „mit Ärger umgehen" bearbeitet (z.B. Wie kann man seine Gefühle höflich ausdrücken, wenn man sich ärgert?).
Am Ende haben wir noch zwei Filme über Mülltrennung und Müll im Meer geschaut. Anschließend haben wir uns über Müll in der Natur unterhalten.

5d: Teamspiele und Traumreisen – Verantwortung aus unterschiedlichen Perspektiven erleben
Die 5d hat sich am Verantwortungstag mit dem Thema „Verantwortung" aus unterschiedlichen Perspektiven auseinander gesetzt. Im Anschluss an Überlegungen, was Verantwortung „für mich selbst", „für andere", „für meine Klasse und Schule" bzw. „für meine Umwelt" bedeutet, haben wir Teamspiele durchgeführt bzw. eine Traumreise unter Begleitung von Julija Suhiater begangen, und im Anschluss erarbeitet, wie man richtig Müll trennt.

8b: Müllsammelaktion hinter der Sporthalle
Um 8:15 Uhr traf sich unsere Klasse am Haupteingang und nachdem wir unsere Rucksäcke in den Klassenraum gebracht hatten, stellte uns unser Hausmeister Herr Habekorst Müllzangen und Müllsäcke zur Verfügung.
Um strukturierter sammeln zu können, haben wir uns in drei Gruppen eingeteilt. Nur Frau Behrends und Frau König, die unsere Klasse an diesem Tag unterstützt hat, waren keiner Gruppe zugeteilt und sammelten überall.
Bei einigen Sachen, die wir gefunden haben, waren wir schockiert, weil wir nicht erwartet hätten, dass manche Leute es einfach so in die Umwelt werfen. Dazu gehörten zum Bespiel gefüllte Windeln, Spraydosen, Kondome, eine Axt, ein Schuh, leere Alkoholflaschen und anderes.
Das andere hatten wir schon eher erwartet, auch wenn es natürlich nicht weniger schlimm ist, dass es einfach weggeworfen wurde. So beispielsweise: Zigarettenstummel, Plastiktüten (oder Reste davon) und auch eine Radkappe, die ja nicht beabsichtigt abfällt und des Öfteren an Straßenrändern und Parkplätzen zu sehen ist.

Nachdem wir den Müll auf dem Parkplatz und den umliegenden Wegen weggesammelt hatten, schleppten wir die Müllsäcke zu den Mülltonnen am Hinterhof der Schule. Um unser Werk abzurunden, haben wir dann noch einige Äste geschnitten, um die Parkplätze wieder komplett nutzbar zu machen.
Einige sind dann mit Frau Behrends in unseren Klassenraum gegangen, um für das geplante Picknick die Tische zurecht zu rücken. Der Rest hat zusammen mit Frau König die hinteren Parkplätze gefegt und den Schmutz in den Knick dahinter befördert. Nach dem gemeinsamen Picknick durften wir dann nach Hause gehen und den restlichen Tag genießen.

9c: Lockere Atmosphäre und viel gelacht mit Pro Familia
Am Verantwortungstag wurden wir von zwei jungen Mitarbeitern des Pro Familia-Teams besucht. Zu Beginn starteten diese eine Gesprächsrunde mit der ganzen Klasse ohne Herrn Riesen. Diese hat mir sehr viel Spaß gemacht, da jeder frei reden durfte.
Gegen Ende wurde unsere Klasse in zwei Gruppen (nach Geschlechtern) geteilt, doch aufgrund des Zeitmangels konnten wir nicht alle vorgesehenen Themen besprechen.
Ich selbst fand es sehr interessant, weil viele wichtige Themen angesprochen wurden. Auch fiel mir auf, wie die anderen auf diese Themen reagierten, da ich viele im Unterricht anders erlebe.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, da wir in meiner Gruppe sehr viel gelacht haben! Es war alles sehr locker und toll vorgestellt.

Ihr möchtet auch, dass hier ein Bericht vom Verantwortungstag in eurer Klasse erscheint? Dann schickt ihn über iServ an fabia.fuerstenau[a]gymeh.org.

Die Berichte schrieben: Lene, Jonna, Clara und Frau Jürgensen (5b), Frau Przybilla (5d), Annika Stapel (8d) und Melvin Bumann (9c). Das Foto machte Sjard M. König (8b).

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