Gymnasium Elmschenhagen

G8-Gymnasium der Landeshauptstadt Kiel im Schulzentrum Elmschenhagen

29.11.2017

Ehrung als "MINT-freundliche Schule"

6 Schulen aus Schleswig-Holstein wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 4 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 2 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Alle sieben Schulen wurden somit für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heute in der Lernwerft gGmbH, Club of Rome Schule in Kiel ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Schleswig-Holstein steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

Bildungsministerin Karin Prien sagte: „Um die Jugendlichen gut auf die Herausforderungen unserer technisierten Gesellschaft und Arbeitswelt vorzubereiten und sie zur aktiven Mitgestaltung zu befähigen, müssen Schulen und Bildungspolitik alles dafür tun, bei Jugendlichen frühzeitig das Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu wecken.“ Die heute ausgezeichneten MINT-freundlichen Schulen seien beispielgebend für eine nachhaltige MINT-Nachwuchsförderung. Sie böten ihren Schülerinnen und Schülern ein interessantes Angebot von innovativen und nachahmenswerten Themen und Initiativen. „Sie gewinnen Nachwuchs, indem sie Interesse für MINT-Themen wecken und Begabungen fördern. Besser geht es nicht“, sagte die Ministerin. „Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und - Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen.

Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur Digitalen Schule zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Als Schlüsselbranche ist die Metall- und Elektroindustrie dringend auf qualifizierten Fachkräftenachwuchs angewiesen. Mint-freundliche Schulen können in besonderer Weise dazu beitragen, dass mit der Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik in der Schule eine Brücke für eine technische Berufsausbildung oder ein Studium geschlagen wird, so NORDMETALL-Geschäftsführer Peter Golinski. Außerdem benötigen mehr denn je ein breites gesellschaftliches Grundverständnis für die aktuellen technischen Chancen und Herausforderungen.

Hierbei helfen Mint-freundliche Schulen vorbildlich mit, so Golinski weiter. 

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie dieÖffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; Christiani; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich

Projektleiter »MINT Zukunft schaffen«

Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)

10178 Berlin

Tel.: (030) 24632-457

Fax: (030) 21230-959

E-Mail: presse@mintzukunftschaffen.de

 

Diese Schule wurden von einer Expertenjury geprüft und wird in 2017 erstmals geehrt:

Eichendorff-Schule Eichendorff-Schule Kronshagen

Anne-Frank- Gemeinschaftsschule Elmshorn

Gymnasium Altenholz

Theodor-Litt- Schule Neumünster

 

Diese Schulen sind 2014 erstmals geehrt worden und werden in 2017 nach weiterer

Bewerbung erneut geehrt:

Gemeinschaftsschule Lauenburgische Seen Ratzeburg

Gymnasium Elmschenhagen

 

 

powered by webEdition CMS